Ulrich von Liechtenstein: Leben - Zeit - Werk - Forschung

Front Cover
Sandra Linden, Christopher John Young
Walter de Gruyter, Jul 19, 2010 - Literary Criticism - 599 pages

Der steiermärkische Ministeriale Ulrich von Liechtenstein präsentiert sich in seinen Werken in ganz unterschiedlichen Rollen: Die Manessische Liederhandschrift weist ihn als bedeutenden Minnesänger des 13. Jahrhunderts aus, mit dem ‚Frauenbuch‘ nimmt Ulrich am lehrhaften Diskurs über Fragen des höfischen Lebens teil, und in seiner fiktiven Autobiographie ‚Frauendienst‘ begegnet er als unverdrossen dienender Ritter zweier höchst unterschiedlicher Minnedamen und veranstaltet vor realistisch geschilderter historischer Kulisse aufwändige Kostümfahrten.
Das Handbuch bietet einen nach relevanten Forschungsfeldern geordneten systematischen Zugriff auf das vielschichtige Werk Ulrichs und ordnet sein literarisches Schaffen in den historischen Kontext ein. Neben der Basis eines detaillierten Forschungsüberblicksgibt das Handbuch Impulse zu weiterführenden Diskussionen: Die einzelnen Kapitel widmen sich neben der von Gattungstradition und Themenfeld gelenkten Analyse auch übergreifenden literaturtheoretischen (Narrativik, Autorrolle, Fiktionalität), anthropologischen (Gender, Emotion) und rezeptionsästhetischen Gesichtspunkten (Überlieferung, Literaturgeschichtsschreibung, neuzeitliche Rezeption).

 

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Contents

The Don Quixote of the Steiermark
1
Eine Spurensuche zu Ulrich von Liechtenstein
45
III Österreichische Literatur um 1250 und Ulrichs Rezeption der Blütezeit
99
1 Minne
135
2 Emotionalität
162
3 Kommunikation und Medialität
207
4 Gender
261
5 Fiktionalität
305
7 Narrativik
358
8 Lyrik
398
9 Frauenbuch
442
10 Überlieferung Handschriften
487
11 Neuzeitliche Rezeption
515
V Kommentierte Bibliographie zu Ulrich von Liechtenstein
535
Backmatter
587
Copyright

6 Autorschaft
324

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Common terms and phrases

About the author (2010)

Sandra Linden, Eberhard Karls Universität Tübingen; Christopher J. Young, University of Cambridge, UK.

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