Goethes Wahlverwandtschaften: Werk und Forschung

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Helmut Hühn
Walter de Gruyter, 2010 - Literary Criticism - 538 pages

In diesem handbuchartigen Sammelband zu den berühmten "Wahlverwandtschaften" entwickeln renommierte Wissenschaftler und Goethe-Kenner neue Fragestellungen und Perspektiven für die Interpretation dieses komplexen Werkes und ziehen eine Bilanz der Forschung. Goethes Roman verknüpft Naturforschung und Wissenschaftsgeschichte, Kunstreflexion und Gesellschaftsdiagnose, Anthropologie und das Studium von Phänomenen des Unbewussten in einer dichterischen Formensprache, die die Leser seit 200 Jahren irritiert, aber auch fasziniert hat. Die genaue Schilderung menschlicher Regungen, die experimentelle Darstellung sozialer Konflikte und ein feines Gespür für geschichtliche Umbrüche machen den Roman zu einem Musterbeispiel für das, was Literatur zu leisten vermag.

Die Beiträge des Sammelbandes arbeiten die Spannungen heraus, die dieses Werk in sich trägt und untersuchen seine Erzählkunst fachspezifisch wie fächerübergreifend. Eine ausführliche Einleitung, Personen-, Stichwortregister und eine Forschungsbibliographie dienen der Orientierung und Benutzbarkeit.

 

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Contents

Einsame Menschen
25
Darstellungsexperiment und roter Faden
47
Bild und Wirklichkeit
175
Freiheit und Determination
261
Gesellschaftliche Umbrüche ungelöste Konflikte
311
Ordnungen auf Zeit
381
Werk und Wirkung
431
Vom Recht der Gegenwart
477
Backmatter
489
Copyright

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About the author (2010)

Helmut Hühn, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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