Dasein und Bestimmung: Kants Grund-Problem

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Walter de Gruyter, 2000 - Philosophy - 421 pages

Philosophie fragt nach dem Verhältnis von Sein und Denken, von Dasein und Bestimmung. Der frühe Kant begegnet diesem Grundproblem der Philosophie in der Form, wie sie durch die rationalistische Schulmetaphysik geprägt wurde. Ausgehend von der Erkenntnis, dass Dasein keine Bestimmung, kein Prädikat ist, sondern die absolute Position einer Sache, greift er in die onto-theologische Diskussion seiner Zeit ein und entwickelt aus der Differenzierung zwischen Real- und Erkenntnisgründen seinen eigenen philosophischen Ansatz.

Der Autor zeichnet Kants Ringen um diese philosophische Grundproblematik von den vorkritischen Schriften bis zu den Kritiken auf. In einem Exkurs beschäftigt er sich mit dem Opus postumum sowie mit der Wiederkehr des Ansatzes in Schellings Spätphilosophie und ihrer Wendung zum unvordenklichen Sein.

 

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Contents

Vorwort
1
Der praktische Gebrauch der Vernunft
2
Die Unterscheidung von ratio essendi und ratio cognoscendi
13
Die Unterscheidung von Realgrund und Erkenntnisgrund
42
Nexus logicus und nexus realis
106
c Das neue Verhältnis von Wissenschaft und Methode 1770
142
Der kritische Gebrauch der Vernunft
167
a Das Problem des Unbedingten in der praktischen Vernunft
233
b Das systematische Problem des Schlußsteins
245
Der zweckmäßige Gebrauch der Vernunft
283
b Der Erfahrungsgebrauch der Vernunft und die Vermittlung im
308
Der befremdliche Existenzbeweis des Wärmestoffes
353
Rückwärts durch die Hintertür? Sein ohne Grund oder die Wiederkehr
381
Siglenverzeichnis
407
Namenverzeichnis
419
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