Alexander von Tralles v. 1, 1878, Volume 1

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W. Braumüller, 1878
 

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Popular passages

Page 97 - Alexandri yatros practica cum expositione glose interlinearis Jacobi de Partibus et (Simonis) Januensis in margine posite". Die Ausgabe fand neue unveränderte Auflagen im Jahre 1520 zu Pavia und im Jahre 1522 zu Venedig. Eine sehr freie Bearbeitung der Schriften des Alexander Trallianus hat Albanus Torinus im Jahre 1533 in lateinischer Sprache unter dem Titel: „Paraphrases in libros omnes Alexandri Tralliani
Page 98 - Trallianus Reviviscens ; or, an Account of Alexander Trallian, one of the Greek Writers that flourished after Galen : shewing that these Authors are far from deserving the imputation of mere compilers,
Page 91 - ... Ibn abi Oseibia (Codex München, cap. 4, fol. 47) führt ebenfalls die Stelle aus Fihrist, jedoch kürzer an; er beginnt: „Es war vor Galen auch Bitralinus, 2) di Alexander". Sowohl Fihrist und Kifti, als Oseibia setzen den Alexander Trallianus ausdrücklich vor Galen, was bisher Niemand beachtet hat, werfen ihn also mit dem Arzt Alexander, den dieser nennt, zusammen. Merkwürdiger Weise wird in den Citaten der Araber fast immer nur von Alexander schlechtweg, ohne jede nähere Bezeichnung,...
Page 268 - Blasen kratze" bezeichneten die Alten einen Zustand der Blase, bei welchem der ausgeschiedene Urin kleienartige Schüppchen enthält und eine dicke zähe Beschaffenheit hat. Die Entleerung des Urins verursacht Schmerzen, und die Kranken klagen über ein unerträgliches Jucken in der Gegend des Schambogens und am Unterleibe und reiben sich die Geschlechtstheile. Im späteren Verlauf entwickeln sich Geschwüre in der Blase und der Urin wird eiterig oder blutig. Die Blasenkrätze ist, wie Alexander...
Page 117 - Er beklagt es, dass die Diät von der grossen Mehrzahl der Aerzte vernachlässigt wird, und eifert gegen diejenigen, welche fortwährend Arzneien und Pflaster verordnen. Leider gibt es, wie er sagt, viele Leute, welche diejenigen Aerzte, die ihre Lust am Brennen und Schneiden haben, für tüchtiger halten als jene, die durch eine vernunftgemässe Diät die Heilung versuchen.
Page 102 - Ausscrdcm beruft sieh der Verfasser der Abhandlung über die Fieber in seiner Kritik der Galen'schen Therapie auf seine reichen Erfahrungen in der Heilkunst, zu denen ihm doch nur ein langes Leben die Gelegenheit bieten konnte. Auf Grund der vorangegangenen Erwägungen glaube ich, dass die ersten elf Bücher Notizen und Aufzeichnungen darstellen, welche sich Alexander während der Praxis eines ganzen Lebens gemacht und die er vielleicht für Vorträge benutzt hat, welche er seinen Schülern hielt,...
Page 550 - EsoLs wird auf die Haut gebunden und getragen; sie führt die Heilung herbei. Oder man nehme einen Nagel aus einem gescheiterten Schiffe, verarbeite ihn zu einer breiten Armspange, in welche der Herzknochen eines Hirsches (Cervus L.) gefasst wird, und trage dies am linken Arm. Das Herz wird dem Hirsch, während er noch lebt, herausgeschnitten und ohne Verzug geöffnet; man findet dann mit einer Sonde sofort ein verknöchertes, verhärtetes Fleischstückchen , welches getrocknet wird. Hierauf wirft...
Page 574 - Es ist gleichgültig, an welcher Stelle die Blutentziehung vorgenommen wird , da die Entleerung sich auf die ganze Blutmasse vertheilt. Schon der grosse Hippokrates sagt: „Einheitlich ist der Blutstrom, einheitlich der Athem, nur das Gefühl ist überall vertheilt*.
Page iii - ... daß eine Generation, die die gewaltigen Entdeckungen sah, welche die Naturwissenschaften und namentlich die Chemie, die Physiologie und die pathologische Anatomie in diesem Jahrhundert errungen haben, wenig Zeit und wenig Neigung findet, den Blick von der ereignisvollen Gegenwart ab und einer toten Vergangenheit zuzuwenden, deren Ideen der Zeiten Folge überholt hat.
Page 40 - Richtung von ihnen zu erwarten. Die Grundsätze, nach denen sie handelten, dictirte die Erfahrung, und zwar nicht blos die eigene, sondern auch diejenige, welche von Anderen gewonnen ist und sich im Laufe der Zeit zur Geschichte umgestaltet. Bei neuen unbekannten Erscheinungen, bei denen die Erfahrung keinen Rath zu geben vermochte, schlug man ein Verfahren ein, das in ähnlichen Fällen erfolgreich gewesen war. Indem man somit den „Schluss per analogiam", aus welchem wiederum die Erfahrung hervorwuchs,...

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