Philosophische Propädeutik: (Allgemeine Einleitung in die Philosophie und Anfangsgründe der Logik, Ethik und Psychologie.)

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N. G. Elwert'sche Verlagsbuchhandlung, 1905 - Ethics - 68 pages
 

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Page 21 - I II III IV MP PM MP PM SM SM MS MS SP SP SP SP "¿V1 •••.:•** Modos.
Page 10 - Grundsatz der größtmöglichen Fortsetzung und Erweiterung der Erfahrung, nach welchem keine empirische Grenze für absolute Grenze gelten muß"25, wird nun konstitutiv „Methode": „Diese ... geht über die unmittelbar auf die Gegenstände gerichtete Erkenntnis . . . hinaus, indem sie gleichsam einen festen Standort einnimmt, von dem aus sie sich über die Gesamtrichtung des Weges dieser Erkenntnis und sein mögliches Ziel voraus orientieren kann
Page 60 - ... Recht liegt in der Betonung des Schaffens und in der Ausschaltung der dominierenden Stellung des Gefühls für die Ästhetik. Anderen Orts, in der „allgemeinen Psychologie" , drückt letzteres NATORP in einer noch bestimmteren Weise aus: „Das Gefühl der Lust und Unlust entspricht dagegen nicht einer dritten Art der Objektivierung, etwa der ästhetischen. Denn der Kern des Ästhetischen liegt im Gestalten, wobei zwar das Moment des Gefühls immer vorausgesetzt wird , aber nicht in sich den...
Page 35 - Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.
Page 3 - Philosophie ist nach ihrem historischen Begriff die Grundwissenschaft, dh diejenige Wissenschaft, welche die Einheit der menschlichen Erkenntnisse durch den Nachweis des gemeinsamen letzten Fundaments, auf dem sie alle ruhen, sicherstellen soll.
Page 14 - Bestimmten, so folgt, daß der Begriff jederzeit zurückweist auf etwas, das noch nicht Begriff ist, sondern erst zu Begriff gebracht werden soll, auf ein Gegebenes = x als Materie der Erkenntnis im Unterschied von deren begrifflicher Form. Diese Materie ist aber nicht bloß negativ zu verstehen als das noch nicht Bestimmte, im Begriff erst zu Bestimmende, sondern zugleich positiv als das Bestimmbare oder die gegebene Möglichkeit aller der Bestimmung, die der Begriff daran vollzieht
Page 9 - Die wahre und letzte Grenze der wissenschaftlichen Erkenntnis liegt vielmehr darin, daß der Gegenstand in ihr jederzeit nur relativ bestimmbar ist, während man doch nicht umhin kann, sich seine absolute Bestimmung als Aufgabe zu denken.
Page 25 - Stoff, andrerseits, als bloß gedachter, auf der begrifflichen Form der Erkenntnis. Der bloß gegebene oder bloß gedachte Gegenstand aber wird zum erkannten durch die Wechselbeziehung beider Faktoren, des formalen und materialen oder des begrifflichen und sinnlichen Faktors.
Page 3 - In ersterer Hinsicht fordern wir von der wahren Philosophie, daß sie sowohl sich selbst als Wissenschaft auszuweisen, als mit aller sonstigen festgegründeten Wissenschaft strengen Zusammenhang zu behaupten vermag (formales Kriterium); in letzterer Hinsicht, daß sie die verschiedenen Interessen der Erkenntnis sowohl sicher gegen einander abzugrenzen, als in zentraler Einheit zusammenzubegreifen imstanden ist (materiales Kriterium)".
Page 25 - Erkenntnis nie in reine Form aufzulösen, also kann auch der gegebene Gegenstand, oder der gedachte, nie ohne Rest zum erkannten werden, sondern er behält immer die Bedeutung der Aufgabe.

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