Schriften über erziehung und unterricht, Volume 1

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Siegismund & Volkening, 1872 - Education - 760 pages
 

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Page 154 - Comödien zu spielen soll man um der Knaben in der Schule willen nicht wehren, sondern gestatten und zulassen, erstlich, daß sie sich üben in der lateinischen Sprache; zum Ändern, daß in Comödien fein künstlich erdichtet, abgemalet und fürgestellt werden solche Personen, dadurch die Leute unterrichtet, und ein Jglicher seines Amts und Standes erinnert und vermahnet werde...
Page 48 - Jugend unterrichtet, daß er sie gelehrter mache, siehet zwar auf die Pflege des Verstandes, welches gut, aber nicht genug ist. Denn er vergisset das beste, nämlich den Willen unter den Gehorsam zu bringen, und wird deswegen endlich befinden, daß er ohne wahre Frucht gearbeitet. Hingegen muß auch der Verstand heilsame Lehren fassen, wann der Wille ohne Zwang folgen soll.
Page 154 - Wandel, wie in einem Spiegel. Zudem werden darinnen beschrieben und angezeigt die listigen Anschläge und Betrug der bösen Bälge; desgleichen was der Eltern und jungen Knaben Amt...
Page 19 - Jünglinge fallen, aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden
Page 154 - Iglicher seines Amts und Standes erinnert und vermahnet werde, was einem Knecht, Herrn, jungen Gesellen und Alten gebühre, wol anstehe, und was er thun soll ; ja, es wird darinnen furgehalten und für die Augen gestellt aller Dignitäten Grad , Aemter und Gebühre, wie sich ein Iglicher in seinem Stande halten soll im äußerlichen Wandel, wie in einem Spiegel.
Page 56 - Sanftmut öfters beweglich fürgestellet werden, damit sie selbst ein Verlangen kriegen, das vollkommene Bild des Herrn Jesu, wie derselbe ihnen von Gott gemacht ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung, beständig in ihrem Gedächtnis und in ihrem Herzen zu tragen.
Page 80 - Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren worden ; und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild, gleich dem UeigLng» lichen Menschen, und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.
Page 12 - Sal. 19, 17. Wer sich des Armen erbarmet, der leihet dem Herrn: der wird ihm Gutes vergelten, 2 Cor. 9, 7. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Um mit ftinem Vermögen Gute« thun zu tonnen, »»für muh man sich hüten?
Page 224 - ... meisten Schulen gebräuchlich, Mittwochs und Sonnabends Feiertag haben und des Sonntags mögen hingehen, wo sie wollen, so wird dasjenige, was sie die Woche über gelernt, meistenteils wieder verderbet, ja sie werden dadurch sehr zerstreuet und oft sehr verwildert, daß die Praeceptores genug zu tun haben, mit dem Anfang der Woche sie wieder in einige Ordnung zu bringen. Diesem Unheil vorzukommen, müssen gedachte Kinder täglich in die Schule kommen, nicht nur alle Tage in der Woche, sondern...
Page 80 - Wohlan, die' ihr nun saget: Heute oder morgen wollen wir gehen in die oder die Stadt, und wollen ein Jahr da liegen, und handthieren, und gewinnen ; 14. Die ' ihr nicht wisset, was morgen sein wird.

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