Archiv für Litteraturgeschichte

Front Cover
Richard Gosche, Franz Schnorr von Carolsfeld
B.G. Teubner., 1885 - German literature
Originally devoted to the history of literature in general. Beginning with v. 3 the history of German literature is the principal subject treated.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 142 - Bürden liebend teilest, du, die ich frühe sucht' und fand. Und du, die gern sich mit ihr gattet, wie sie der Seele Sturm beschwört: Beschäftigung, die nie ermattet, die langsam schafft, doch nie zerstört, die zu dem Bau der Ewigkeiten zwar Sandkorn nur für Sandkorn reicht, doch von der großen Schuld der Zeiten, Minuten, Tage, Jahre streicht.
Page 276 - Die Sonne der Freiheit geht auf, das ist gewiß, und daß dies nicht allein das Geschäft der Franken, sondern der Zeit ist, bekennen sie selbst in dem Brief an den Pabst im Moniteur - und Sie, lieber Bruder, werden gebührend dieser Göttin huldigen.
Page 299 - Einer freieren Weltansicht, die der Deutsche sich zu verkümmern auf dem Weg ist, würde ferner sehr zustatten kommen, wenn ein junger geistreicher Gelehrter das wahrhaft poetische Verdienst zu würdigen unternähme, welches deutsche Dichter in der lateinischen Sprache seit drei Jahrhunderten an den Tag gegeben.
Page 238 - O gibt es Geister in der Luft, Die zwischen Erd und Himmel herrschend weben, So steiget nieder aus dem goldnen Duft Und führt mich weg zu neuem, buntem Leben! Ja, wäre nur ein Zaubermantel mein, Und trüg er mich in fremde Länder!
Page 535 - Überdies möchte ein billiger und toleranter Geschmack wohl keine auszeichnende Eigenschaft eines Königs sein, so wenig sie ihm, wenn er sie auch hätte, einen großen Namen erwerben würde; vielmehr dünkt mich, das Ausschließende zieme sich für das Große und Vornehme. Lassen Sie uns darüber ruhig sein, miteinander dem mannigfaltigen Wahren treu bleiben und allein das Schöne und Erhabene verehren, das auf dessen Gipfel steht.
Page 279 - Have you lately observed any defect in the laws of your country, of which it would be proper to move the legislature for an amendment? Or do you know of any beneficial law that is wanting? 15. Have you lately observed any encroachment on the just liberties of the people?
Page 236 - Die Geisterwelt ist nicht verschlossen; "Dein Sinn ist zu, dein Herz ist todt! "Auf bade, Schüler, unverdrossen "Die ird'sche Brust im Morgenroth!
Page 382 - Geist, glaubt ich , könne sich nie mit den Sinnen und ihrer Welt versöhnen. Ich kämpfte überall mit dem Vernunftlosen, mehr, um mir das Gefühl der Ueberlegenheit zu erbeuten, als um den regellosen Kräften, die des Menschen Brust bewegen, die schöne Einigkeit mitzutheilen, deren sie fähig sind. Stolz schlug ich die Hülfe aus, womit uns die Natur in jedem Geschäfte des Bildens entgegenkömmt, die Bereitwilligkeit, womit der Stoff dem Geiste sich hingiebt; ich wollte zähmen und zwingen. Ich...
Page 384 - Fesseln gern behält, denn würd in uns Das Göttliche von keinem Widerstande Beschränkt - wir fühlten uns und andre nicht. Sich aber nicht zu fühlen, ist der Tod, Von nichts zu wissen und vernichtet sein Ist eins für uns.
Page 384 - Aphrodite sich entwand. Am Tage, da die schöne Welt für uns Begann, begann für uns die Dürftigkeit Des Lebens und wir tauschten das Bewußtsein Für unsre Reinigkeit und Freiheit ein.

Bibliographic information