Parteien und Parteiensystem in Hessen: Vom Vier- zum Fünfparteiensystem?

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Wolfgang Schroeder
Springer-Verlag, 12.06.2008 - 408 Seiten
Vorwort Vorwort Die hessischen Landtagswahlen 2008, vor allem ihre Vorgeschichte und ihre Nachwehen, werden in der bundesdeutschen Geschichte einen besonderen Platz einnehmen. Selten zuvor konnten so viele Erwartungen und eingeschliffene V- haltensweisen in so kurzer Zeit als überholt gelten. Dabei verschmolzen land- und bundespolitische Anliegen zu einem ganz Deutschland verbindenden T- ma. In Hessen wurden im Frühjahr 2008 die Spielregeln der neuen Zeit für das gesamte deutsche Parteiensystem neu verhandelt. Mit dem neu eröffneten Fünf- Parteiensystem sind alle Parteien gefordert, sich ein Stück weit neu zu erfinden. Denn die alten Identitäten und Abgrenzungen taugen nur noch begrenzt für die neue Zeit, die in Hessen eröffnet wurde. Landesparteien sind nach wie vor ein Stiefkind der politikwissenschaft- chen Parteienforschung. Das sollte sich ändern. Denn wesentliche Veränder- gen in der deutschen Politik haben ihre Wurzeln in den Ländern. Das letzte Buch über die hessischen Parteien ist 1994 erschienen. Hoch motiviert, das pulsierende Leben in den hessischen Parteien zu studieren, und dies mit Blick auf die La- tagswahlen 2008 zu präsentieren, bin ich 2006 zusammen mit meinen Mitarb- tern ins Forschungsfeld gezogen. Wir haben uns in die Tiefen der Parteien be- ben, haben viele der handelnden Personen kennen gelernt, ihre Themen dis- tiert und die maßgeblichen Strukturen der Politikvermittlung in der Meinun- und Mediendemokratie untersucht. Unsere Neugierde wurde reichlich belohnt. Einerseits, indem wir interessante Menschen und Prozesse in und um die Part- en kennen lernen durften. Einzel- und Gruppeninterviews durchführten, Part- tage besuchten und interessante Akteure zu uns an die Uni einladen konnten.
 

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Inhalt

Wolfgang Schroeder
9
Wolfgang Schroeder Florian Albert und Arijana Neumann
27
Jakob Schissler
56
Wolfgang Schroeder
77
Arijana Neumann und Josef Schmid
107
Theo Schiller
142
Hubert Kleinert
161
Wolfgang Schroeder Samuel Greef und Michael Reschke
184
Die Freien Wähler in Hessen
224
Sabrina Schwigon
243
Frank Decker und Marcel Lewandowsky
259
Stephan Klecha Bettina Munimus und Nico Weinmann
284
Konrad Schacht
313
Wilfried Rudloff
332
Konrad Schacht
361
Anhang
393

Benno Hafeneger
209

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2008)

Prof. Dr. Wolfgang Schroeder lehrt Politikwissenschaft an der Universität Kassel.

Bibliografische Informationen