Die Heraklitischen Briefe: ein Beitrag zur philosophischen und religionsgeschichtlichen Literatur

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W. Hertz, 1869 - 159 pages
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Popular passages

Page 19 - Unter uns soll niemand der beste sein; ist jemand es aber, so sei er anderswo und bei anderen".
Page 34 - So spricht der Ewige: Der Himmel ist mein Thron und die Erde meiner Füsse Schemel.
Page 119 - Graecis poemata combusserint inprimisque ea ubi amores, turpes lusus et nequitiae amantium continebantur, atque ita Menandri, Diphili, Apollodori, Philemonis, Alexis fabellas, et Sapphus, Erinnae, Anacreontis, Mimnermi (test.
Page 24 - Auch ich habe ja viele der schwierigsten Aufgaben glücklich vollbracht. Ich habe die Lustbegierden besiegt, besiegt die Geldsucht, besiegt den Ehrgeiz, niedergerungen habe ich die Feigheit, niedergerungen die Schmeichelei, nicht die Furcht widersetzt sich mir und nicht der Rausch, die Trauer fürchtet mich und es fürchtet mich der Zorn. Gegen diese richtet sich mein Kampf; auch ich habe den Siegerkranz gewonnen, meinem eigenen Gebot, nicht dem des Eurystheus gehorchend.
Page 64 - Kopfputz verwendet wird, wie ferner eine Mutter ihr Kind auf Giftmischerei ergreift, wie Unmündigen ihr Vermögen aufgezehrt wird, wie man einem Bürger seine Ehefrau raubt, wie ein...
Page 76 - Wenn die Menschen auf den Markt gehen, so vollführen sie die'ses: sie betrügen beim Verkaufen wie beim Kaufen; wer am 'meisten betrogen hat, der wird bewundert'.
Page 80 - Maassc gemessen und dem Zwang eines auf durchschnittliche Gleichheit berechneten Gesetzes unterworfen werden dürfen; 'für solche Auserwählte, sagt Aristoteles, giebt es 'kein Gesetz; denn sie selbst sind Gesetz ('i.аrá ruv TOiOVIWV ovx taTi rófioç, avroi yOQ elai vófioç Polit.
Page 77 - Theo-' phrastos*) dem Ephesier bei und will sogar den Mangel an Klarheit, welcher seinem Werke vorgeworfen wurde, auf den Mangel der zur schriftstellerischen Vollendung nöthigen Heiterkeit des Gemütbs zurückführen. Auch die Quellen, welchen Diogenes**) den Bericht übeMIeraklits Entfernung aus Ephcsos entnahm, wissen im Allgemeinen von seiner 'Menschenscheu
Page 27 - Vorschein: zuvörderst eine philosophische, welche die griechische Mythologie nicht gänzlich verwirft, sondern zu vergeistigen sucht, welche ferner den tugendhaften Menschen vergöttert und tung ging der grössere Theü des Briefes hervor, und da auch die den chronologischen Fingerzeig enthaltenden Sätze die 'Bildung (naiôtiav Z. 38)' feiern, so darf das erste Jahrhundert nach Chr.
Page 82 - Vor so langer Zeit sah dich , Hermodoros , jene Sibylle und damals schon warst du; die Ephesier jedoch wollen nicht einmal jetzt dich sehen, dich, welchen die Wahrheit durch Vermittlung eines gottbegeisterten Weibes erschaute.

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