Video ausstellen: Potenziale der Präsentation

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Peter Lang, 2009 - Video art - 288 pages
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Diese Studie liefert erstmals konkrete Ergebnisse, wie sich bei Videokunst die Art der Prasentation auf die Rezeptions- und Entwicklungsgeschichte dieses Mediums auswirkt. Da der latente, nicht prasentierte Zustand eines Videos in keiner Weise dem sichtbaren Endprodukt entspricht, erhalt der Prozess des Ausstellens eine ungewohnliche Relevanz. Wird dieselbe Videoarbeit anders interpretiert, wenn sie in der Black Box, im White Cube, als Einzelprasentation oder in einer Videolounge gezeigt wird? Und warum stellt Video, trotz vierzigjahriger Ausstellungspraxis, fur Kuratoren und Publikum nach wie vor eine Herausforderung dar?
50 kommentierte und abgebildete Fallbeispiele von der documenta 1972 bis zu Ausstellungen im Jahr 2006 beleuchten das produktive Spannungsverhaltnis zwischen Kunstlern, Kuratoren und Besuchern, beziehungsweise zwischen Werk, Prasentation und Rezeption. Die Analysen der verschiedenen Inszenierungsstrategien legen nicht nur offen, in welchem Mass die Werkwahrnehmung vom jeweiligen Prasentationsmodus abhangt, sondern bieten Antwort auf die zentrale Frage, ob und wann die Prasentation konstitutiver Teil des Kunstwerks ist."
 

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Contents

Einleitung
7
Bestandesaufnahme der Unsicherheit
27
Der bewegte Betrachter und das bewegte Bild
65
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2009)

Die Autorin": Katharina Ammann (*1973) studierte Kunstgeschichte an den Universitaten Genf, Oxford und Bern. Von 2000-2004 war sie Assistentin am Kunstmuseum Solothurn, 2005-2006 erhielt sie ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds fur einen Forschungsaufenthalt am Zentrum fur Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM). 2008 Promotion an der Universitat Bern, seither Konservatorin am Kunstmuseum Chur. Publikationen, Jurierungen und Ausstellungsprojekte uberwiegend im Bereich der zeitgenossischen Kunst.

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