Protokolle und Relationen des brandenburgischen geheimen Rates aux der Zeit des Kurfürsten Friedrich Wilhelm, Volume 1

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Page xlix - Pommern ist dahin, Jülich ist dahin, Preußen haben wir wie einen Aal beim Schwanz und die Mark wollen wir auch vermarketendieren.
Page 170 - Zehrungskosten betreffend, da wäre vor eins wohl gut und zu wünschen gewefen, daß vorermelte Einwohner zu Berlin und Cölln hätten darmit verschonet werden können; allein weil bei den Landständen ^darunter die Stadt Berlin fast die meiste Difficultäten gemachet) über vielfältiges Ermahnen und Erinnern keine Eintheil...
Page 183 - Nachmittage aber hat es wieder gar bös zu werden angefangen und solches hat den Abend und die Nacht continuiret bis ein Viertheil auf Vieren, da S. Hochw. Gnaden diese Welt gesegnet. Wir haben uns dessen nimmer versehen; dann ob Sie zwar schon wohl vor ein 14 Tagen hero des Abends sich etwas bei der Tafel beklaget, daß Sie Sich allezeit des Nachmittags nicht wohl auf befunden, haben Sie doch davon keine sondere...
Page xlviii - Herrschers nicht mehr war? denn die lebendige Persönlichkeit, in welcher sich die Momente des Lebens berühren, ist immer die dominierende Erscheinung der Welt; die Kräfte, deren sie sich bedient, werden zugleich von ihr gesesselt; beim Abgang des maßgebenden Oberhauptes regen sich diese nach ihren inneren Trieben nnd den Umständen der Zeit.
Page 507 - Hat mit Entrüstung von der Anmaßung des Dömitzer Eommandanten ge° 25 Juli, hört. Sollte derselbe noch weiter in die Priegnihischen Stände dringen, so möge Statth. ihm schreiben, nachdem der Kaiser seine Lande mit Contributionen verschont und wegen Unterhaltung der Festung Dömitz nie etwas gefordert hätte, gebühre es dem Eommandanten nicht, dergleichen vorzunehmen, da auch in Regensburg etwas Anderes beschlossen sei; es sei auch nicht Herkommen, zur Verpflegung der in andern Fürstenthümern...
Page 169 - Fall eines andringenden feindlichen Gewalts (den der Allerhöchste jedoch zu allen Zeiten in Gnaden verhüten wolle !) man die Völker zu Fueß viel eher herausnehmen, als dieselbe zusambt den Städten in Feindes Hand wird kommen lassen müssen. Doch stelle ich solches alles zu E. Ch. D. ferneren gnädigsten Veranlassung und Belieben, was Sie wegen der von denen zu Berlin und Cölln von sich gegebenen Resolution, welche sie noch hernach durch ein absonderlich Schreiben an mich laut der Beilage sud...
Page 604 - F«bl, maßen eifern, als wenn es Uns Selbsten geschehen wäre, umb so viel mehr, daß Wir Uns aus der Regimentsnotul und andern Unsers Herzogthumbs Preußen Privilegien zu erinnern wissen, daß sie in Abwesenheit Unser nicht allein Unsere Statthalter sein und die ganze Mühewaltung, die Wir in ge...
Page 471 - wie leicht EL durch dergleichen Briefe, als von Königsberg von des jungen Grafen Bedienten ergangen, in ein bös Concept gesetzet weiden tönten". Für mehr Proviant wisse er keinen Rath, glaube auch nicht, daß die Armee dessen bedürfe, finde dort, wo sie sei, guten Vorrath. Können unmöglich noch mehr hergeben. Räubereien schwedischer Truppen an Berliner Fuhrleuten und dem Amtschreiber zu Chorin. Habe deswegen an Torstensohn geschrieben. Daß der Commandant von Rathenow schwedische Soldaten...
Page 121 - Unfers allergnädigsten Herrn zu Werk gerichtet werden kann, müssen gleichwohl einen wie den andern Weg die auf den Beinen habende Truppen verpfleget und unterhalten werden. Dabei dann...
Page 645 - Örtern vermüge des iuäiois befindlich, vorgelesen. Darauf sie zwei Finger aufhueben und diese Wort: „Alles und Jedes, was mir jetzo vorgelesen und ich wohl verstanden habe, das will !) Stammt« »u« Stendal, schwor den Advocaten» und ProcuratoreN'Eid beim Kammer« gericht zugleich mit Eiasinu

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