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(Ein Saal im Hause des Baron Leinthal.)
Baron Leinthal. Ein Maler.

(Ein paar Bediente, welche eine Staffeley und eine aufgespannte, grundirte Leinwand tragen, folgen ihnen. Ein andrer Bedienter trägt einen Pack, worin ein Kleid ist.)

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Johann. Gnädiger Herr! ich habe etwas sehr dringendes mit Ihnen zu sprechen. Maler. Wohl! morgen früh um neun Uhr werd ich aufwarten. Baron. Darum bitt' ich Sie. Leben Sie wohl! (Der Maler geht ab.)

Was hast du mir so dringendes zu sagen? Johann. Dinge, die mich in eine Verwirrung setzen, daß ich nicht weiß, wie, und wo meine Erzählung anfangen soll. Gnädiger Herr! Sie sind verrathen und verkauft. Baron. Verrathen und verkauft? Johann. Bey meiner armen Ehre! – Verrathen zwar noch nicht ganz, weil ich zu edel denke; aber verkauft, für zwölf Species-Dukaten. Baron. Du bist heut wieder in deiner Narren-Laune, wie ich merke. Von Wem bin ich verrathen? von Wem verkauft? Johann. Verrathen –vou – Ach! meine Zun

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