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rer acht Personen mußten sich täglich mit zwey Pfund Fleisch und hernach mit einem Pfunde behelfen; wir waren endlich von Hunger und Mats tigkeit ganz ausgemergelt. Der Gevatter mochte immerhin predigen; . ein leerer Bauch hat keine Ohren. Pater Johann mochte uns noch so viel Muth durch seine Standhaftigkeit einsprechen; es half alles nichts; es war mit dem Muth und der Philosophie zu Ende. Diego mochte immerhin geloben, nach Sankt Jago zu gehen und al nostra Signora del Pillar ein Wachslicht zu bringen; der Heilige und die Signora waren taub.

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ben und unser Unglück endigen wollte, ohne daß wir es gewahr würden. Kurz, der Stärkste unter uns hatte vielleicht nicht mehr sechs Stunden zu leben, als Pater Johann ankam.

Der Lermen, den er bey seiner Ankunft machte,

öfnete mir die Augen, ich entdeckte ihn mit einem

ungeheuern Bären auf den Schultern und gleich einem Verdammten suchend.

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. Diese Entdeckung gab uns wieder Muth. Wir giengen noch einige Meilen fort und trafen einige Sträuche an, unter welchen eine Kaninchenhöle war. Pater Johann machte sogleich eine Falle und fieng einige dieser Thiere; aber es schien uns nicht, daß dieser Busch bevölkert genug wäre, um uns lange zu ernähren; deswegen machten wir uns auf zu suchen, ob nicht noch. ein anderer in den umliegenden Gegenden wäre.

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Wir suchten einige Zeit hie und dort herum;

wir konnten aber keine andere Kaninchenhölen entz T decken, als diejenige, die wir gefunden hatten. Wir verzweifelten indessen nicht in einer weitern - M 4 Entferz.

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Des Abends legte er sich bey uns auf den Ras

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