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man Ich habe so viel Sachen bei mir,

daß ich mich kaum rühren kann. - - - -,

Rorfitz. Hast du Wachslichter mitgebracht? z martin. Nein, mein Herr, ich hatte keine Zeit, - . . . . - " Koefits. So will ich sie also bestellen. Du kannst sie hernach abholen. (3n Martin) 8, wart. Ja, mein Herr, ich will nur meine Sachen weglegen; darnach will ich gleich hingehen. Ich habe so viel Sachen auf den '' daß ich nicht weis, wie ich aufschließ

N Oll, - - - - - - - - - - -

- - - - - - - » Korfig. Mein werther Herr Arist, mas chen sie ihm doch einmal die Thüre auf Arist. Von Herzen gern! (er schließt auf martin. Ich hoffe, daß ich diesen Aben Ehre einlegen werde, . . . . . . . . . . . .“ ZKorfitz. Im “ . . . " . . ." ... martin. Sie sollen sehen, was das für eine kostbare Abendmahlzeit feyn wird. * Korfitz. Nu, nu, das ist mir lieb l:

Martin. Sie follen es "an der

Rechnung gewahr werden. (geht hinein.) Korfitz. Das thut ' "Fenn eine Sache nur gut gemacht ist, so bezahle ich sie geht. - - - “, irr Korfitz, daß er kommen DON - - - - - - - - Forfitz. Wer ist es denn? Wie heißt er denn? . . . . . . . D“ Er ist ein gewißer, mit Namen OM, t: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - " "Asefi."

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- e - - - - - - - - - - - - - - - Arif, “: meinem guten FreunQL

Aorf. Ganz wohl, wir wollen ihn in Vorschlag bringen. Wir müßen doch hören, was die andern dazu fagen. Arift. Ich möchte ihn gern mit bey der Mahlzeit haben. --Rorfitz. Führen sie ihn nur her; die Sas che soll gleich entschieden feyn. * Arist. Ich will ihn also holen. Ich hoffe gewiß, daß sie mit ihm zufrieden feyn werden. 2Korfitz. Amicitia! mir ist an nichts mehr gelegen, als in unserer Gesellschaft ehrbare, '' und liebreiche Leute zu fehen, die ey Gelegenheit einem Freunde bey stehen können. Es braucht auf dieser Welt einer den andern, es giebt ihrer aber fehr wenige, die einander aus gutem Herzen dienen; ja man erhält sie fo selten, als einen Terno in der Lotterie. (geht ab.)

Funfzehnter Auftritt. Frau Grunsberg mit einem Schleyer.

Nun ist es Zeit. Ich will doch sehen, ob mir der Streich gelingt. Das ist die Thüre und hier habe ich die Schlüffel. Wenn ich hinein kommen, mich verstecken und zufehen kann, ohne bemerkt zu werden, so will ich hinter alles kommen. Und wenn ich auch entdeckt würde, was können fiel mir thun ? Wo mein Mann hingeht, da kann ich wohl auch hingehen ; die Leute werden mich n Qa

loben. Ich komme auch aus keiner andern Absicht her, als aus dieser. Ich bin meinem Manne gut , und deswegen will ich wis fen, wo er hingeht, und was er macht. Ja, das will ich wissen; ich habe ihm schon so viel mal gesagt: ich müße es wiffen. Nun wollte ich auch gern, daß ich einmal fagen könnte: ich weis es! Ich höre Niemand; itzt will ichs versuchen. (sie steckt den Schlüs fel ins Schlüsselloch.)

Sechzehnter Auftritt.

Martin aus dem Hause, und die Vorige.

Part, WZer ist da? (er macht die Thüre auf und Grunsbergin geht erschrocken zurück.) - Sr. Grunsb. Ach ich arme Frau, ich habe die Schlüffel verloren! (fie geht ab, und läßt die Schlüffel zurück.) mart. Eine Weibsperson? Mit den Schlüffeln? Das muß ich meinem Herrn fügen. (er macht die Thüre zu, nimmt die Schlüffel und geht gb.)

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Siebzehnter Auftritt. : Lifette in Mannskleidern, Frau Ellhaufen mit einem Schleyer. .

- - - Fr. Ellh. Immer zu fagen : es darf kein IS Frauenzimmer hinein ! Sahest du es wohl? Die itzt heraus kam, das war ein Frauenzimmer. (nachdem sie die Grunsbergin gesehen hat.) Lif. Es werden ganz gewiß liederliche Streiche darinne '' Sr. Ellh. Geschwind, laß uns auch hineins gehen, und zusehen, ob noch mehr Frauenzimmer dabey ist. Li. Laffen fiel uns gehen - da ist der Schlüßel. Aber stille –– Ich höre Leute. - Sr. Ellh. Ich wollte nicht, daß wir ertappet würden, ehe wir hinein kämen. Wenn wir einmal darinne sind, so liegt nichts weiter mehr daran, Wenn wir alles mit angesehen haben, darnach mögen sie uns immer kennen. Wenn sie uns aber hier antreffen Lif. Gehen sie fort! . . - Fr, Ellb. Und du kömmt nicht mit? . Lif. Ich bin ja in Mannskleidern. Es ist Abend, sie werden mich nicht kennen. Fr. Ellb. Hintergehe mich ja nicht! List Verlaffen sie sich auf mich. St. Elb. In dem Gäßgen will ich auf dich warten. (sebt ab.) Li * - - - -, d).

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Alis (Herz habe ich genug; ich zitiere aber doch ein bisgen. Y

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Achtzehnter Auftritt.

Korfitz, und die Vorigen. - - - - “ - - - - - - - -

zorf Ein Frauenzimmer mit dem Schlüßel, das herein kommen wollte? Was ist das! Wer muß denn der Nichtswürdige feyn, der unsere gute Gesellschaft durchs Frauenzimmer zerstöhren will? Doch da fehe ich Jemand; follte es vielleicht einer von unserer Gesellschaft sein? (er bemerkt Lisetten) Lif. (Ich glaube, das ist der, den sie Korfiz nennen.) " Korf. Amicitia ! (stark sn Lisette.) Aif (Was sagt er?) (für sich, ohne ihm zu antworten. ) Korf. (Er hört entweder nicht, oder er ist nicht von der Gesellschaft.) Amicitia! (er nähert sich Lisetten, und wiederholt denselben Ausdruck.) - - - - - - - Aif. Ja, mein Herr! (indem sie die Stimm “) ch - - - - er G - - Korf (Er ist nicht von unserer Gesellschaft. Was macht er aber hier?) - - - s f d (Ich möchte nicht gern entdeckt wer2M. - - - - - . . ." Korf. Was machen sie hier, mein Herr ? Warten sie vielleicht auf Jemand? ... - Ais. Ich warte auf einen stes – f,

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