Kleine Reisen in der Schweiz für die Jugend beschrieben, Volume 3

Front Cover
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 35 - Und zu mir selber sprach ich dann: Was schmückt den Jüngling, ehrt den Mann? Was leisteten die tapfern Helden, Von denen uns die Lieder melden, Die zu der Götter Glanz und Ruhm Erhub das blinde Heidentum?
Page 143 - Tells, auch wirklich am heimischsten. Der gegitterte Eingang ist von Efeu umrankt und trägt an seinem Frontispice folgende Reimzeilen: Allhier auf dem Platz dieser Capell Hat vormals gewohnt der Wilhelm Tell, Der treue Retter des Vaterlands, Der theure Urheber des freien Stands, Dem zu Dank, Gott aber zur Ehr Ward diese Capelle gesetzet her, Und selbe dem Schutz befohlen an Von Sankt Wilhelm, Rochus, Sebastian. Ach liebe Eidgenossen, gedenket daran, Was Gott und die Alten euch Gutes gethan. Das...
Page 116 - So lange Eydsgenossen so dächten wie bis anbin — da jeder Rechtschaffene, wenn er das erstemal am Grütlin vorbei schiffet, aussteigt und ehrerbietig den Platz besichtigt, wo der Bund beschworen ward, der zur Freiheit Helvetiens den Grund geleget, und auch in der Folge jedesmal, wenn er vorüberfährt, die Ahnen segnet, Gott danket, der Freiheit sich freuet und sich frei fühlt — so brauche es kein steinernes Denkmal.
Page 118 - Wehe dem Fahrzeug / das jetzt unterwegs In dieser furchtbaren Wiege wird gewiegt ! Hier ist das Steuer unnütz und der Steurer/ Der Sturm ist Meister / Wind und Welle spielen Ball mit dem Menschen — da ist nah' und fern Kein Busen , der ihm freundlich Schutz gewährte!
Page 176 - ... eines der Hauptreiseziele bildete: Alle Reisende reden mit Entzücken, wenn sie von unten herauf kommen, und mit Entsetzen, wenn sie den Gotthard hinabsteigen, von der erstaunlichen Verwandlung der Naturscenen beym Eintritt in das Urselerthal, oder beym Ausgang aus demselben. Auch glaube ich kaum, daß es auf der ganzen übrigen Erde eine andere Gegend gebe, wo so viele und auffallende Gegensätze natürlicher Erscheinungen, durch einen so kleinen Raum voneinander getrennt werden, als durch das...
Page 116 - Eydsgenossensdiaft so wenig nützen, als in den letzten Zeiten der Republik dem in die Knechtschaft sinkenden Rom seine so häufigen Monumente geholfen.
Page 129 - Ganzen ist die Luft immer sehr warm / sie bleibt auch Nacht und Tag fast unverändert, und kein Thau erfolgt. Kurz vor dem völligen Eintritt des stets von Süden nach Norden wehenden Föhns...
Page 130 - Fische springen häufig über die Oberfläche des Wassers ; Mücken / Bremsen / Flöhe sind viel zudringlicher und peinigender. Auch der Mensch empfindet das Herannahen des Föhns. Eine Abspannung...
Page 6 - ... Ufer einsam / Da saß ein Mann/ und wartete der Fähre — Doch heftig wogete der See und war Nicht fahrbar ; da besahen sie das Land Sich näher und gewahrten schöne Fülle Des Holzes und entdeckten gute Brunnen / Und meinten/ sich im lieben Vaterland Zu finden. — Da beschlossen sie zu bleiben/ Erbaueten den alten Flecken SchwyZ/ Und hatten manchen sauren Tag / den Wald Mit weitverfchlungenen Wurzeln auszuroden.
Page 254 - Uebrigens sind die Einwohner des Oberhasli unstreitig das anziehendste und merkwürdigste Hirtenvolk des Bernischen Landes. Sie unterscheiden sich durch...

Bibliographic information