Neue Wege der Demokratie: Demokratie im Globalen Spannungsfeld von Machtpolitik und Rechtsstaatlichkeit

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Springer Vienna, Jun 2, 1998 - Law - 182 pages
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Die vorliegenden Abhandlungen wurden von Hans Kochler in der Phase des weltpolitischen Umbruches innerhalb des letzten Jahrzehntes verfaBt und kreisen samtlich urn das nunmehrige Grundthema des globalen politisch-ideo logischen Diskurses: die Demokratie und ihre universale Anwendung im innerstaatlichen und zwischenstaatlichen Bereich. Damit fiihrt der Autor die demokratie-und rechtstheoretischen Uberlegungen fort, wie er sie in einem friiheren Sammelband (Philosophie - Recht - Politik, 1985) vorgelegt hat. Kochlers zentrales demokratietheoretisches Anliegen - einen Paradigmen wechsel in Richtung partizipatorischer Demokratie zu skizzieren - bestimmt auch die vorliegenden Abhandlungen. Eines seiner Grundanliegen ist es, die norrnenlogische Konsistenz im Bereich der politischen Theorie sicherzustel len und darauf zu verweisen, daB - behalt man die Legitimitat der jeweiligen politischen Ordnung im Auge - im nationalen und transnationalen Bereich nicht mit zweierlei MaB gemessen werden darf. Kelsens yom Autor aktua lisiertes bzw. konkretisiertes Postulat von der Einheit normativer Erkenntnis im Sinne der "Einheit und AusschlieBlichkeit des als gultig vorausgesetzten Normensystems" - scheint mir von besonderer Bedeutung, wenn es gilt, die machtpolitische Vereinnahmung des Demokratie-und Rechtsstaatsdiskurses nach dem Ende der mit dem Ost -West -Konflikt einhergehenden ideologischen Rivalitat und der dadurch bedingten Unsicherheit hintanzuhalten. Der ideologische Triumphalismus, der allenthalben im Lager der welt-, d. h.

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