Spurensuche: Die Sammlung Arthur Feldmann und die Albertina

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Achim Gnann, Heinz Schödl
Böhlau Verlag Wien, Sep 29, 2015 - Art - 130 pages
Mit einer Kabinettausstellung würdigt die Albertina eine außergewöhnliche Schenkung von 29 Meisterzeichnungen, die aus der Sammlung des jüdischen Rechtsanwalts Dr. Arthur Feldmann (1877-1941) stammen. Diese Blätter italienischer, deutscher, französischer sowie holländischer Künstler wurden der Albertina zwischen 2011 und 2014 von Uri Peled-Feldmann, dem Enkel des Sammlers, großzügigerweise übergeben.0Die ab den 1920er Jahren aufgebaute Privatsammlung Arthur Feldmanns zählte mit rund 800 Zeichnungen, darunter Werke von Dürer, Rembrandt und Poussin, zu den bedeutendsten ihrer Zeit. Nach Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nationalsozialisten 1939 wurde seine Villa mitsamt der Kunstwerke beschlagnahmt. Feldmann überlebte die Demütigungen nur um kurze Zeit, seine Frau Gisela wurde 1944 im Konzentrationslager in Auschwitz ermordet. Auf die Enteignung der bedeutenden Zeichnungssammlung folgten ihre Auflösung und Zerstreuung. Im Laufe der Jahre konnte die Familie die Blätter der Sammlung durch akribische Recherchen aufspüren und ihre Restitution erwirken. 0Die Ausstellung sowie eine Publikation, die in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kunstrückgabeangelegenheiten im Bundeskanzleramt erscheint, sind Ausdruck tiefen Danks für die erfolgte Schenkung und entstanden aus der moralischen Verpflichtung heraus, die Bedeutung von Arthur Feldmann und seiner Sammlung einer breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen. 0Exhibition: Albertina, Vienna, Austria, (16.10.2015-29.11.2016).
 

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Contents

Vorwort
7
Spuren Fragmente Dokumente
9
Die virtuelle Sammlung Feldmann
24
fast wie ein Krieg
33
Katalog
43
Literaturverzeichnis
123
Verzeichnis der Textabbildungen
129
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2015)

Heinz Schödl, Kunsthistoriker und stv. Abteilungsleiter im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, stv. administrativer Leiter der Kommission für Provenienzforschung in Wien.

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