Laser, Licht und Leben: Techniken in der Medizin

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Wiley, Jul 14, 2006 - Science - 217 pages
Der Mensch hat gelernt, Licht zu kontrollieren, in dem er beobachtete, wie Materie und Licht in der nat´┐1⁄2rlichen Welt sich gegenseitig beeinflussen und ver´┐1⁄2ndern. Die neue Disziplin der Biophotonik setzt Licht als vielseitiges Werkzeug ein, um biologische Vorg´┐1⁄2nge verstehen zu lernen, Krankheiten besser diagnostizieren und heilen zu k´┐1⁄2nnen. Mit Licht kann man ber´┐1⁄2hrungslos messen und Lebensvorg´┐1⁄2nge im wahrsten Sinne des Wortes 'live' beobachten. Mit Licht kann man aber auch gezielt eingreifen: Pinzetten aus Laserstrahlen halten einzelne Zellen und setzen sie zu k´┐1⁄2nstlichen Geweben zusammen,. Licht kann zudem Schneiden, Bohren, Kleben oder als Katapult dienen.
Das Buch gibt kurze Einf´┐1⁄2hrungen in die Physik und Chemie des Lichtes und die Grundlagen der Zell- und Molekularbiologie und erz´┐1⁄2hlt die ebenso spannende wie erfolgreiche Geschichte der Zusammenarbeit der beiden Disziplinen im Dienste der Gesundheit des Menschen. Unter dem Motto "Light meets Life Science" er´┐1⁄2ffnen Biophotoniker im 21. Jahrhundert der Infektionsbiologie, der Krebsforschung und der Gewebezucht v´┐1⁄2llig neue M´┐1⁄2glichkeiten.

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About the author (2006)

Susanne Liedtke, geboren 1968, Diplom in Biologie 1994 in Hamburg. Ausbildung zur Fachredakteurin 1995/96 in Hamburg. Zun´┐1⁄2chst arbeitete sie drei Jahre als Wissenschaftsredakteurin beim "Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt" in Hamburg und ist seitdem freiberuflich als Wissenschaftsjournalistin und -autorin f´┐1⁄2r verschiedene Magazine (u.a. Bild der Wissenschaft, Spiegel Spezial), Tages- und Wochenzeitungen t´┐1⁄2tig. Sie war als Redakteurin und Lektorin bereits an verschiedenen Buchprojekten beteiligt (u.a. "So st´┐1⁄2rken sie Ihr Immunsystem" und "Das Neueste aus der Medizin", beides Readers Digest) und macht seit 2000 auch ´┐1⁄2ffentlichkeitsarbeit f´┐1⁄2r wissenschaftliche Einrichtungen (Forschungsschwerpunkt Biophotonik, Leib-niz-Institut f´┐1⁄2r Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie "Hans-Kn´┐1⁄2ll-Institut", Friedrich-Schiller-Universi´┐1⁄2t Jena).

J´┐1⁄2rgen Popp, geboren 1966, promovierte 1995 in Chemie an der Universit´┐1⁄2t W´┐1⁄2rzburg.
1996 verbrachte er ein Jahr am Institut f´┐1⁄2r Physik der Yale University, USA. Im Anschluss schloss er sich der Gruppe von Prof. Dr. Dr. h.c. W. Kiefer, University of W´┐1⁄2rzburg, an, wo er sich im Jahre 2000 habilitierte. Im Mai 2002 folgte er dem Ruf als Professor an die Uni-versit´┐1⁄2t von Jena. F´┐1⁄2r seine Arbeit wurde er 1995 mit den Fakult´┐1⁄2tspreis in Chemie ausge-zeichnet, 1997 erhielt der den Bayerischen Habilitationsf´┐1⁄2rderpreis, 2001 den F´┐1⁄2rderpreis der W´┐1⁄2rzburger Korporationen und 2002 den Kirchhoff-Bunsen Preis. Seine Forschungsinte-ressen konzentrieren sich auf Biophysikalischeche Systeme, die Beleuchtung molekularer Strukturaktivit´┐1⁄2ten oder strukturdynamische Beziehungen in Biomolek´┐1⁄2len, die Erforschung einzelner Mikropartikel sowie die Entwicklung von neuer spektroskopischer Messtechniken.
Seit 2000 ist er au´┐1⁄2erdem wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift "Journal of Raman Spectroscopy".

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