Das Motiv: Der einzige gute Grund für Führungsarbeit - eine Leadership-Fabel

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Wiley-VCH GmbH, Aug 5, 2020 - 134 pages
Shay war immer noch wütend, zuckte aber lässig mit den Achseln, als ob er sagen wollte, dass es keine große Sache wäre. "Also, wobei liege ich falsch?" "Du wirst das nicht hören wollen, aber ich muss es dir trotzdem sagen." Liam hielt inne, bevor er weitersprach. "Du arbeitest vielleicht hart, aber du tust es nicht für die Firma." "Was zum Teufel soll das heißen?", wollte Shay wissen. In dem Wissen, dass sein Gegner ihn für das, was er sagen wollte, schlagen könnte, antwortete Liam: "Du tust es für dich selbst." Der Bestsellerautor Patrick Lencioni hat ein Dutzend Bücher geschrieben, die sich darauf konzentrieren, wie Führungskräfte Teams und Führungsorganisationen aufbauen können. In "Das Motiv" verlagert er seine Aufmerksamkeit darauf, ihnen zu helfen, die Bedeutung des Beweggrunds zu verstehen, warum sie überhaupt in einer Führungsrolle sind. In seiner vielleicht bisher überzeugendsten Fabel stellt Lencioni zwei neue Charaktere vor, Shay Davis und Liam Alcott, konkurrierende Geschäftsführer zweier sehr unterschiedlicher Unternehmen in derselben Branche. Shay Davis ist der CEO von Golden Gate Alarm, der sich nach nur einem Jahr in seiner Funktion Sorgen um seinen Job macht und verzweifelt herausfinden will, wie man die Dinge in den Griff bekommt. Er erhält von der unwahrscheinlichsten und unerwünschtesten Quelle - Liam Alcott, CEO eines erfolgreicheren Sicherheitsunternehmens und sein verhasstester Gegner - einige schwer zu beschönigende Ratschläge. Lencioni nimmt uns durch unerwartete Twists und einen knackigen Dialog mit auf eine Reise, die in einer ebenso unerwarteten wie erhellenden Lösung gipfelt. Über die fiktive Geschichte hinaus bietet er eine einfache Zusammenfassung der Lektionen aus der Fabel und kombiniert eine klare Erklärung seiner Theorie mit praktischen Ratschlägen, um Führungskräften zu helfen, ihre wahre Motivation zum Führen zu untersuchen. Lencioni fordert die Leser nicht nur auf, sich selbst ehrlich zu beurteilen, sondern präsentiert auch Handlungsschritte zur Änderung ihres Ansatzes in fünf Schlüsselbereichen. Auf diese Weise hilft er den Führungskräften, die Fallstricke zu vermeiden, die sie aus der Bahn werfen und sogar die Menschen verletzen, denen sie dienen sollen.

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