Unter dem Doppeladler: ein österreichisches Lesebuch für Volk und Heer

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L.W. Seidel, 1901 - Austria - 215 pages
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Page 8 - Sonne strahl' in Frieden Auf ein glücklich Österreich! Laßt uns fest zusammenhalten, In der Eintracht liegt die Macht! Mit vereinter Kräfte Walten Wird das Schwerste leicht vollbracht. Laßt uns, eins durch Brüderbande, Gleichem Ziel entgegengehn : Heil dem Kaiser, Heil dem Lande, Österreich wird* ewig stehn!
Page 122 - Schlachtenkaiser gegenübersteht, dann, meine liebe Nanni, ist es mir freilich, als wären meine Schultern zu schwach und müßten unterliegen unter der Riesenaufgabe, welche auf ihnen lastet.
Page 167 - Es kann für Euer Liebden nur ein erhebendes Gefühl sein, so früh einen Ihrer Söhne eine Heldenlaufbahn betreten zu sehen, auf welcher Euer Liebden so viele Lorbeern pflückten, und nicht ohne Grund die Hoffnung nähren zu können, dass auch in ihm Unserem Hause und dem Vaterlande eine Stütze heranwächst, die für Österreich die Waffen mit Ruhm zu führen wissen wird. Schönbrunn, 25. October 1840. Ferdinand.
Page 122 - Schultern zu schwach und mossieri unterliegen unter der Riesenaufgabe, welche auf ihnen lastet. Blicke ich aber empor zu den Sternen, so denke ich, dass der, welcher sie leitet, auch meine Bahn vorgezeichnet hat.
Page 8 - Vaterland! Was des Bürgers Fleiß geschaffen, Schütze treu des Kriegers Kraft; Mit des Geistes heit'ren Waffen Siege Kunst und Wissenschaft! Segen sei dem Land beschieden Und sein Ruhm dem Segen gleich : Gottes Sonne strahl' in Frieden Auf ein glücklich Österreich! Laßt uns fest zusammenhalten, In der Eintracht liegt die Macht! Mit vereinter Kräfte Walten Wird das Schwerste leicht vollbracht. Laßt uns, eins durch Brüderbande, Gleichem Ziel entgegengehn : Heil dem Kaiser, Heil dem Lande, Österreich...
Page 34 - Karthaunen, groß und klein! mit den großen, mit den kleinen, auf die Türken, auf die Heiden, daß sie laufen alle davon.
Page 122 - Felde. Wenn der Herr uns seinen Arm leihen wollte, nur ihm gebührt die Züchtigung; gerne will ich auf alles Verzicht leisten, das weiß mein Gott, aber ein Unglück in diesem Momente wäre schrecklich. Die Schlacht muß mehrere Tage dauern, denn die Lage ist einzig und die Entscheidung von unendlichen Folgen.
Page 60 - Wie wollt ihr, daß ich schlafen soll, indem jeden Augenblick erwarte ich, vor meinen Richter gerufen zu werden, ich fürchte mich zu schlafen, denn ich will nicht überfallen werden und will ganz den Tod kommen sehen.

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