Geschichte des k.k. [i.e. kaiserlich koeniglichen] Husaren-Regimentes Kaiser

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Verlag des Regimentes, 1898 - 545 pages
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Popular passages

Page 445 - Der Krieg hat dem Kaiserstaate schwere Opfer gekostet ; das Blut von Tausenden seiner Helden ist aber nicht umsonst geflossen. Es hat dem Stolze und Schilde Oesterreichs, seiner Armee ruhmvolle Erinnerungen und wichtige Lehren, die dankbare Theilnahme des Vaterlandes, die Anerkennung seiner Gegner, die Achtung der ganzen Welt erkauft. Bereichert durch die gemachten Erfahrungen möge die Armee mit unerschütterlicher Zuversicht in die Zukunft blicken. Des Rufes unseres erhabenen Monarchen gewärtig,...
Page 399 - Von Unserer glorreichen Armee versehen Wir Uns der altbewährten Tapferkeit, Treue und Ausdauer. Sie wird Uns wie Unseren Vorfahren ein Pfeiler des Thrones, dem Vaterlande und den freien Institutionen ein unerschütterliches Bollwerk sein.
Page 236 - Frevel um so strenger ahnden, als die Absicht unseres Monarchen nicht dahin geht, benachbarte Völker zu bedrücken, sondern sie von ihren Bedrückern zu befreien und mit ihren Regenten ein festes Band zur Erwirkung einer dauerhaften Ruhe und zur Handhabung allgemeiner Wohlfahrt und Sicherheit zu knüpfen.
Page 235 - So lange es möglich war den Frieden durch Auf«opferungen zu erhalten und so lange diese Aufopferungen ver«träglich waren mit der Ehre des Throns, der Sicherheit des «Staates und mit der Wohlfahrt der Völker, so lange schwieg «jede schmerzliche Empfindung in dem Herzen unseres gütigen «Monarchen. Aber wenn alle Versuche fruchtlos sind , unsere «glückliche...
Page 235 - Angeli der Welt und Aller, die noch Sinn für Nationalehre und Nationaleigenthum haben. Ihr sollt die Schmach nicht theilen, Werkzeuge der Unterdrückung zu werden ; Ihr sollt nicht unter entfernten Himmelsstrichen die endlosen Kriege eines zerstörenden Ehrgeizes führen. Ihr werdet nie für fremdes Interesse und fremde Habsucht bluten, Euch wird der Fluch nicht treffen, schuldlose Völker zu vernichten und auf den Leichen erschlagener Vaterlandsvertheidiger den Weg zum geraubten Throne einem Fremdlinge...
Page 444 - Soldaten auf die härtesten Proben stellenden Verhältnissen entgegengesetzt. „Der bedrohten Reichshauptstadt vom Norden und vom Süden zu Hilfe eilend, hat die am Donaustrande versammelte Armee durch ihre achtunggebietende Stellung dem Vordringen des Feindes ein Ziel gesetzt. Als inzwischen der Gegner in Italien den. Abmarsch der Süd-Armee...
Page 399 - war sie stets und nie mehr, als in neuester Zeit eine feste Stütze „Unseres Thrones, ein Vorbild von Treue, Standhaftigkeit und Todes„ Verachtung, ein Hort der bedrängten Monarchie, der Stolz und die „Zierde des gemeinsamen Vaterlandes. Mit gleicher Liebe und Hingebung wird sie sich auch um ihren neuen Kaiser schaaren!
Page 236 - Mit Schande gebrandmarkt, soll der Unwürdige hinausgestossen «werden, dem sein Leben theurer ist, als seine und unsere Ehre; «mit den Merkmalen der öffentlichen Achtung geziert, werde ich «unserem Souverän und der Welt jene Tapferen vorstellen, die «sich um das Vaterland verdient gemacht haben und deren Namen «ich ewig in meinem Herzen tragen werde. Noch bleibt mir eine «Erinnerung übrig; der wahre Soldat ist nur dem bewaffneten «Feinde furchtbar, ihm dürfen die bürgerlichen Tugenden...
Page 455 - Ein Vierteljahrhundert Meiner Regierungszeit findet heute „unter Meinem Herzen wohlthuenden Kundgebungen seinen Ab„schluss. Viele und schwere Kämpfe fallen in die Epoche, in „denen Meine Armee und Kriegsmarine glänzende Beweise helden„müthiger Tapferkeit und unerschütterlicher Treue gegeben haben. „Es ist mein Wunsch, alle Jene, die in welch' immer Charge und „Eigenschaft an den Kriegen dieser Zeit theilgenommen haben, „durch ein sichtbares Zeichen ehrend auszuzeichnen.
Page 214 - möge. Auch ist die Mannschaft aufzumuntern und anzuhalten, «sich den Kopf öfter mit frischem reinen Wasser zu waschen, «denn die Gesundheit, Reinlichkeit und Erleichterung Meiner «treuen und tapferen Soldaten, zugleich aber die damit verbundene «Ersparung eines für sie nicht unbeträchtlichen Aufwandes von «ihrer Löhnung sind die Hauptbeweggründe, welche den Erzherzog «Kriegsminister zu diesem Vorschlag und Mich zu der Geneh«migung, die Ich demselben mit Vergnügen ertheile, veranlasst...

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