Die Antheilhahme der Königlich Sächsischen Armee am Feldzuge gegen Oesterreich und die kriegerischen Ereignisse in Sachsen im Jahre 1809: Nach amtlichen Unterlagen bearb

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Baensch, 1894 - 135 pages
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Page 77 - Zeit läßt, uns ganz zu sammeln, um in Masse so auf einen Punkt zu wirken, wie unsere Feinde es mit uns machen, so müssen wir in kleinen Abtheilungen handeln. Der kleine Krieg ist derjenige, den ich meinen Landsleuten empfehle.
Page 77 - Mißverstandnisse erhielt, und durch Ränke das über uns zu gewinnen wußte, was eine kraftvolle deutsche Nation vereint nie gestattet hätte.
Page 91 - Soldaten! Die Schnelligkeit unserer Märsche und das pünktliche Zusammentreffen unserer Bewegungen haben für den Feind dieselbe Wirkung gehabt, als hätte er eine Schlacht verloren! Noch vorgestern trotzte er unfern Verbündeten und drohte mit nichts Geringerem, als mit Brand und Zerstörung unserer Städte und Dörfer! — Heute flieht er erschrocken vor uns! Kaum hat er den Anblick unserer Vorposten ausgehalten.
Page 76 - Jetzt oder nie ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir Deutsche für unsere gesetzliche Freiheit kämpfen können. Wir fehen, daß bereits ein Theil unserer Landsleute im Kampf begriffen ist, und wir sollten ruhig diesem zusehen, ohne auch unsererseits Hand ans Werk zu legen? Wenn Deutsche früher Schlachten verloren, so lag es darin, daß wir nicht vereint handelten, daß man unter uns Mißverstandnisse...
Page 77 - Zu weit entfernt ist, um sich an mich anzuschließen^ alle andere fordere ich aber auf, zu mir zu eilen; ich werde jeden gern und willig aufnehmen, nur muß keiner auf einem Rang bestehen, in sofern er nicht die Verdienste dazu hat, oder durch Zuführung von Menschen M dessen würdig macht...
Page 77 - Unterthanen Abgaben zu erlassen, Niemand aus seinem Amte zu setzen und bleibt dies den rechtmäßigen Besitzern der einzelnen deutschen Provinzen überlassen. Auf denn, zu den Waffen ! Laßt uns zeigen, daß wir Deutsche sind, die für ihre Gesetze, Verfassung und gegen Bedrückung kämpfen. Welchem Deutschen kann es unbekannt sein, wie meine Familie ungerechter Weise aus den Besitzungen meiner Voreltern vertrieben worden; und wer kann daher mehr Ursache finden, sich mit aller Wärme an Euch anzuschließen...
Page 77 - ... den rechtmäßigen Besitzern der einzelnen deutschen Provinzen überlassen. Auf denn, zu den Waffen ! Laßt uns zeigen, daß wir Deutsche sind, die für ihre Gesetze, Verfassung und gegen Bedrückung kämpfen. Welchem Deutschen kann es unbekannt sein, wie meine Familie ungerechter Weise aus den Besitzungen meiner Voreltern vertrieben worden; und wer kann daher mehr Ursache finden, sich mit aller Wärme an Euch anzuschließen und Euch zum Beistand aufzufordern als ich!
Page 84 - Spiel und stiegenden Fahnen in Dresden eingezogen, und von Seiten der Einwohner dieser Stadt mit der ruhigen Willfährigkeit empfangen worden, die sich von einem Volke erwarten läßt, welches deutsche Brüder und ehemalige Alliirte zu bewillkommnen und dennoch seinem Landesherrn treu zu bleiben weiß. Bei der Überlegenheit der KK Truppen ließ sich voraussetzen, daß das KS Truppenkorps, welches im Lager bei Dresden stand, die gegen dasselbe beobachtete Schonung zu einem schleunigen Rückzuge benutzen...
Page 60 - Gefühle aus, welche ihu beherrfchen mochten, — er war ernst und nichts an ihm beweglich, als das feurige Auge. Alle Meldungen, die ihm gemacht wurden, hörte er ruhig an. Wollte er einen Befehl versenden, so rief er „(Meier ä'0räonuaneL", worauf der Offizier des rechten Flügels an ihn heranritt.
Page 91 - Leipzig vorzurücken; dagegen hat er nun gefunden, daß es deren noch nicht zweye bedarf, um von Leipzig nach Dresden zu gelangen. Er glaubte uns noch an den Ufern der Fulda, als wir bereits über die Saale gingen. Er wußte nicht, daß wir weder Beschwerde noch Gefahr kennen würden, wenn es darum zu thun sen.

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