Zur diskursiven Konstruktion nationaler Identität

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Suhrkamp, 1998 - Ethnopsychology - 567 pages
Die vorliegende Studie rekonstruiert die diskursive Verfertigung nationaler Identitaten und integriert unterschiedliche Zugange zur Analyse nationaler Identitatsbildungsprozesse (Diskursanalyse, cultural studies, historisch-politologische Zugange) in einem interdisziplinaren Ansatz. DIe Arbeit steht in der Tradition der Kritischen Linguistik und insbesondere der Kritischen Diskursanalyse, wie sie bereits in Studien zum Nachkriegsantisemitismus ("Wir sind alle unschuldige Tater", stw 881), in der Untersuchung der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit im Rahmen des Gedenkjahres 1988 ("Die Sprachen der Vergangenheit", stw 1133) und in der Studie zur politischen und sprachlichen Ausgrenzung und Diskriminierung rumanischer Fluchtlinge nach der "Wende" ("Notwendige MaSSnahmen gegen Fremde", 1995) entwickelt und ausdifferenziert wurde. STand in den bisherigen Untersuchungen die diskursive Konstruktion im Mittelpunkt, so geht es in der vorliegenden Studie in erster Linie um die sprachliche Konstruktion von Gleichheit. ES geht darum, in einem abduktiv-hermeneutischen Vorgehen die unterschiedlichen Diskursstrategien aufzudecken und begrifflich zu fassen, deren Funktion darin besteht, nationale Identitaten zu verfertigen.

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Contents

Die diskursive Verfertigung der österreichischen Identität
165
und zukünftige Probleme Krisen Gefahren
243
3 Zusammenfassung
252
Copyright

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