Gastfreundschaft in der Antike und im frühen Christentum

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Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2005 - Friendship - 224 pages
Im antiken Griechenland genoss der Reisende außerhalb seiner Heimat keinen Rechtsschutz. Er stand aber unter dem Schutz des Zeus Xenios, des Gottes der Fremden. In Rom war der Ausländer ebenfalls rechtlos: Hier schützte Jupiter hospitalis den Fremden. Stand er in einem klientelähnlichen Verhältnis zu einem römischen Bürger, so übernahm dieser die Ver-tretung seiner Interessen. Private Gastfreundschaft war bei Römern und Griechen eine selbstverständliche Ehrenpflicht. Wer sie gegen Bezahlung ausübte wie der Gastwirt, galt daher als ehrlos. Erst aus dem Geist früh-christlicher Gastlichkeit entwickelt sich die Einrichtung von >Herbergen für fremde Gäste, aus denen bis heute wirkende Institutionen wie Hospitien oder Hospitäler

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Contents

Vorwort
7
Gastfreunde bei Homer
26
Griechischrömische Gastfreundschaft in historischer Zeit
34
Copyright

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