Die Philosophie des 18. Jahrhunderts: Italien

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Helmut Holzhey, Johannes Rohbeck, Wolfgang Rother
Schwabe, 2011 - Philosophy - 456 pages
Die erste umfassende Darstellung der italienischen Philosophie des 18. Jahrhunderts in deutscher Sprache Zu Beginn des Bandes werden die institutionellen Bedingungen der Philosophie behandelt - Zeitschriften und Bucher, Kollegien, Universitaten und Akademien. In der ersten Jahrhunderthalfte waren Staat, burgerliche Gesellschaft und Geschichte die zentralen Themen der philosophischen Diskussion. Ein eigenes Kapitel ist Giambattista Vico gewidmet, der mit seiner neuen Methode zu den Begrundern des Historismus und der modernen Geistes- und Kulturwissenschaften gehort. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die philosophischen Implikationen und methodischen Fragestellungen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen. Die skeptischen, materialistischen und kirchenkritischen Tendenzen der Aufklarung riefen die katholische Apologetik auf den Plan, die vielfaltige philosophische Argumentationsstrategien entwickelte - bis hin zu Versuchen, Katholizismus und Moderne miteinander zu versohnen. In der zweiten Jahrhunderthalfte war Mailand das Hauptzentrum der italienischen Aufklarung - mit Pietro Verri und vor allem Cesare Beccaria, der durch seine Kritik an Folter und Todesstrafe in ganz Europa bekannt wurde. Am Schluss wird die suditalienische Aufklarung dargestellt, die wesentlich durch Antonio Genovesi gepragt war, der eine in theologisch-scholastischer Tradition stehende Philosophie mit der neu aufkommenden Wissenschaft der politischen Okonomie verband.

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